WANDERLUST

von der Prothese zur walking city
diploma project
MELANIE HAMMERSCHMIDT 2010

supervision:
Univ. Ass. DI Dr. techn. VOLKER MIKLAUTZ
Raumentwicklung / Spatial Development
Institute of Urban and Regional Planning, AIBK, Innsbruck

jury:
Univ. Prof.  DI Peter Trummer, Institute of Urban and Regional Planning, AIBK
architect DI Simon Hartmann, HHF architects

Wanderlust:
Die Ausführbarkeit von einer technisch neu ausgearbeiteten Variante der Fortbewegung soll in vier unterschiedlichen Maßstäben gezeigt werden. Eine Geschichte über eine Wanderung und Wandlung in Raum und Zeit, von der Prothese der Gegenwart zum städtischen Bauteil der Zukunft, vom Individuum zur Gruppe, von der Gruppe zur Gemeinschaft. In „Wanderlust“ dreht sich alles um den Begriff „Bewegung“.

Die Arbeit teilt sich in zwei Bereiche. Diese Aufspaltung in Recherche und Entwurfsphase spiegelt sich auch in der Handhabung des Buches wieder. Es kann von vorne sowie von hinten gelesen werden. Literaturlisten und Bildernachweise verknüpfen beide Teile in der Mitte. Teil A behandelt das theoretische Themengebiet an dem sich die Entwürfe aus dem Teil B orientieren.

Um einen adäquaten, umfangreichen historischen Überblick zu gewährleisten sind Recherchen von den Entwicklungen der ersten überlieferten Maschinen und dem Verlauf der  Industrialisierung, welche sich in den Hauptzügen an das Werk „Die Herrschaft der Mechanisierung“ von Sigfried Giedion hält, ausgeführt. Parallel dazu wird die Wandlung des Weltbildes analysiert. Im folgenden Kapitel werden Darstellungsmethoden und erste Versuche zum Einfangen der Bewegung, welche essentiell für das Handwerk des Ingenieurberufs sind, besprochen. Die Typologie der Bewegung liefert zudem noch korrekte Beschreibungsmöglichkeiten für kinetische Abläufe im dreidimensionalen Raum. Im nächsten großen Themenblock wird die Evolution mobiler Architekturen zentralisiert. Die Beziehung zwischen den bereits besprochenen Themen Raum, in Form von mobilen Architekturen, und Robotern  wird in dem nächsten Unterpunkt behandelt. Der Maßstab spielt dabei eine tragende Rolle. Vom Kleinen ins Große oder umgekehrt, solche Größenänderungen beherrschen unseren Alltag und sind es deshalb wert, erwähnt zu werden. Abschließend wird auf die Schnelllebigkeit, auf die hohen Geschwindigkeiten  und auf die geforderte Mobilität unseres modernen Lebens eingegangen. Die Entwicklung zum Status Quo kann aus den vorangegangenen Recherchen hergeleitet werden. Sie rundet die Behandlung des Themas ab und macht den Weg frei für die Entwurfsidee die im Teil B abgehandelt wird.
Melanie Hammerschmidt


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