Ideenfindung Kindergartenerweiterung Thaur


EIN BEWEGENDER ORT

Die Idee ist die Schöpfung eines „bewegenden Ortes“ welcher dem neuen Selbstbewusstsein der Thaurer Dorfgemeinschaft entspricht.

Neues wird in Altes eingebettet und ganz selbstverständlich bildet sich ein neues Ganzes. Alte Wege werden neu entdeckt, die dörflichen Strukturen behutsam ergänzt und die umgebende Landschaft ins Konzept eingebunden. Es ist der Versuch eine Ereignislandschaft von besonderer Güte zu schaffen. Die Manifestation einer Dorfgemeinschaft die das Aufwachsen im Dorf, den Eintritt in das Vereinsleben, den Verband mit den kirchlichen Zeremonien und die traditionellen Rituale zelebriert und neu inszeniert.

Platzgefüge = Dorfgemeinschaft (Plätze verknüpfen und Neue schaffen)

Die sternförmigen Kreuzungspunkte am oberen als auch am unteren Ende des Planungsgebietes erzeugen zwei Begegnungsorte. Verbunden durch den neuen „Langensteg“ ergibt sich eine kleine Bachpromenade, die eine neue Ader bildet, welche beide Endpunkte mit neuem Leben erfüllt. Durch die Belebung und Inszenierung verquicken sich die Dorfplätze untereinander und bilden über die Veranstaltungen und alltäglichen Funktionen ein neues Ganzes.

DER KINDERGARTEN
Der Kindergarten bildet den nördlichen Abschluss des Suitnergartens. Die Ausrichtung, leicht gedreht nach Südost ist für die Belichtung ideal gewählt. Die Form leitet sich aus zwei Gestaltungsmotiven ab. „Die dörfliche Häuserzeile“ als auch das Motiv „der Gebirgskette“ sind gestaltgebend. Die im Norden anschließende Wohnbebauung rechtfertigt das entstehende Volumen (E+1+Dachgeschoss).

AM KLÖSTERLE – Der Dritte Dorfplatz
Der Platz am Klösterle bildet ein besonderes Ensemble. Um den ehemaligen Klostergarten werden die Gebäude (neue und alte) neu gruppiert und mit neuen Funktionen erfüllt um eine gute Bespielung des Platzes zu gewährleisten und eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

DAS VEREINSHAUS KLOSTERGASSE (Umbau)
Der ehemalige Kindergarten wird fast zur Gänze den Vereinen übergeben. Auf diese Weise entsteht ein physischer Kontakt und emotionaler Bezug zum neuen Dorfplatz Am Klösterle. Im Erdgeschoß könnte die Mutterberatung bestehen bleiben und wenn gewünscht und erforderlich noch eine Kinderärztin eine Praxis beziehen. Die öffentlichen Toiletten werden ausgebaut und bei Veranstaltungen zur Gänze geöffnet. Ein großes Lager dient für die Bespielung des Platzes. Das restliche Gebäude wird für die Vereine adaptiert.

DER NEUE KLOSTERGARTEN
Der ehemalige Kindergarten-Spielplatz wird der neue Klostergarten sofern es die Schwestern wünschen. Der heilige Sebastian erhält an der südlichen Spitze dieses Platzes seine neue Heimstatt als wichtiger Schutzpatron des Ortes. Wenn sich der Trafo nicht verlegen lässt, wird dieser in Stein eingekleidet als Rückwand für die Statue und als Wand für besondere Inschriften. In späterer Folge wird der Klostergarten zum öffentlichen Spielplatz und Treffpunkt für junge Familien.
Vau Emm

 


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