Wohnanlage Arzl Schlums

Ines und Reinhold Bösch

Polier- und Detailplanung: R. Bösch, Volker Miklautz

Umgeben von Einfamilienhausbebauung sollte auf dem flach nach SO geneigten, 14.000m2 großen Grund eine Siedlung mit einer Geschossflächendichte von 0,8 entstehen. Die „Neue Heimat“ führte dazu einen Wettbewerb unter sechs Architektenteams durch, wobei entgegen dem damals gültigen Flächenwidmungsplan verdichtete Strukturen durchaus erwünscht waren. Das Resultat ist eine urbanistisch und typologisch interessante Mischform. 110 Wohnungen sind in zwei- bis dreigeschossigen Zeilen so organisiert, dass viel Freiraum offenbleibt, dass trotz innerer Verdichtung alle Wohnungen viel Luft, Sonne und Ausblick erhalten und zweiseitig orientiert sind und dass generell ein erkennbar aus Einzelhäusern gewebtes, durchlässiges Gefüge entstand. Das Netz der Wege durchdringt die Hauseinheiten, die Wohnungseingänge liegen in voll verglasten Zwischenräumen, der Sichtbezug zum Umraum bleibt bis zum Wohnungseingang erhalten. (aus: Bauen in Tirol, Otto Kapfinger)


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